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Rotlichtanwendungen

Rotlicht wird zu Behandlungen eingesetzt bei denen der Erfolg durch Wärmen erreicht wird. Hierzu gehören Muskelverspannungen, Fibromyalgie, „Hexenschuss“, Nasennebenhöhlenprozesse, rheumatischen Erkrankungen und Mittelohrentzündungen sowie der Einsatz bei Abszessreifung. Für Neugeborene (insbesondere bei Frühgeborenen) wird Rotlicht zur Wärmehaltung und dem Schutz vor Unterkühlung eingesetzt.
Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist die Tierhaltung. Hierbei wird im Besonderen die Wärmestrahlung von Infrarotstrahlern benutzt, deshalb arbeiten diese Geräte stärker im Infrarot B und Infrarot C (1400 bis 3000 nm). In der Schweinezucht werden diese Wärmequellen auch Ferkelstrahler genannt, auch bei der Geflügelaufzucht erfolgt ihr Einsatz. Da in diesem Bereich nur die Wärme genutzt wird, entsteht keine Tiefenwirkung. In der Tiermedizin wird deshalb auch IR-A eingesetzt.
Ergänzend zur IR-Strahlung wird die Diathermie eingesetzt. Es wird Hochfrequenzstrahlung zur Erzeugung der Wärmestrahlung eingesetzt. Durch diese längerwellige Strahlung, die sich an das ferne Infrarot anschließt werden auch tiefere Gewebsschichten direkt erwärmt.
Ein besonderer Einsatz ist die Behandlung von Warzen. Durch Benutzung der wIRA-Therapie soll sich in diesen Fällen ein therapeutischer Effekt durch Infratrotlicht einstellen können. Diese medizinische Technik beruft sich dabei auf die speziellen Wasserfilter, die vor die Infrarot-A-Lampen geschaltet sind. Inwieweit hier die eigentliche Therapiemethode oder aber die Behandlung an sich zum Erfolg führen, kann nicht allgemein geklärt werden. Da Wasser eine Molekülschwingung um 1450 nm besitzt, wird durch Wasserfilter jene eventuell tiefergehende Strahlung unterbunden, falls die IR-Lampen längerwellige Anteile enthalten. So haben die Wasserfilter eine Wirkung, die dem Einsatz guter IR-A-Strahler entsprechen sollte.